Vorträge, Seminare und Kurse

       Frühjahr 2012

 

 

Kurs 1

Textarbeits- und Gesprächskreis zur „Philosophie der Freiheit“ von R. Steiner

Zeit: Dienstags, 18:30 – 20:00 Uhr; Wiederbeginn 17.04.

Ort: D.N. Dunlop Institut, Friedrich Ebert Str. 14, 69412 Eberbach.

Kosten: 120 € (12 Sitzungen). Ermäßigung möglich.

Mit Corinna und Ralf Gleide.

 

Kurs 2

Textarbeits- und Gesprächskreis „Das Johannes-Evangelium im Verhältnis zu den drei anderen Evangelien (GA 112) von  R. Steiner.  

Zeit: Donnerstag, 17:15 - 18:45 Uhr; Wiederbeginn 19.04.

Ort: Rudolf Steiner Haus, Klingenteichstr. 8, Heidelberg

Kosten: 120 € (12 Sitzungen). Ermäßigung möglich.

Mit Corinna Gleide  und Ralf Gleide.

Kurs 3

Reinkarnation und soziale Frage. Arbeitskreis mit Textarbeit und Übungen

Der Reinkarnationsgedanke ist in der Anthroposophie kein bloßer Wissensinhalt, sondern eine künstlerische Methode der Selbsterkenntnis und der sozialen Entwicklung. Besonders die Karmavorträge des Jahres 1924 sind ein Schulungsmittel zur Ausbildung einer neuen Wahrnehmungs- und Gestaltungskunst in Bezug auf das soziale Leben. Daran wollen wir anhand ausgewählter Vorträge und mit Hilfe künstlerisch- meditativer Übungen gemeinsam arbeiten.

Zeit: Donnerstags, 20:00 - 21:30 Uhr; Neubeginn 19.04.

Ort: Rudolf Steiner Haus, Klingenteichstr. 8, Heidelberg.

Kosten: 120 € (12 Sitzungen). Ermäßigung möglich

Mit Corinna Gleide  und Ralf Gleide.

 

Die Begegnung mit dem Wesen Anthroposophia

Samstag 05. Mai

18.00 Uhr: Das Wesen Anthroposophia in der Geschichte der Philosophie.

Vortrag von Ralf Gleide

20.00 Uhr: Das Wesen Anthroposophia in der sozialen Welt der Gegenwart.

Vortrag von Ralf Gleide

Für Rudolf Steiner war die Anthroposophie ein real existierendes Wesen: „Anthroposophie ist an sich ein unsichtbarer Mensch, der unter sichtbaren Menschen herumgeht, und dem gegenüber man, solange man ein kleines Häuflein ist, die denkbar größte Verantwortung hat, der wirklich genommen werden muss als unsichtbarer Mensch, genommen werden muss als etwas Daseiendes, den man befragen muss bei den einzelnen Handlungen des Lebens, was er dazu sagt.“ (R. Steiner, GA 258, Vortrag vom 16.6.1923) Wie zeigt sich dieses Wesen in der Geschichte der Philosophie? Wie hat es sich entwickelt und wie kann man ihm heute begegnen?

Ort: Zweig Wiesbaden, Albert- Schweitzer- Allee 40, (blauer Pavillon) 65203 Wiesbaden

 

Anthroposophische Gesellschaft Heidelberg

Die neue Leuchtkraft der Erde.
Über die Wiederkunft Christi

Vortrag zur Osterfeier von Corinna Gleide

Mittwoch 18.04., 20.00 Uhr

Ort: Rudolf Steiner Haus, Klingenteichstraße 8, Heidelberg
Eintritt: Spendenbeitrag am Ausgang


 

Anthroposophische Gesellschaft Salzburg

Montag, 25. Juni

20.00 Uhr: Die Begegnung mit dem Wesen Anthroposophia

Vortrag von Ralf Gleide

Zeit: Montag, 25. Juni, 20.00 Uhr:

Ort: Zweig Salzburg, Friedrich- Inhauser- Str. 27, 5026 Salzburg

 

 Anthroposophie und soziale Kunst

die bereits angekündigte Seminarreihe „Anthroposophie und soziale Kunst“ im Rudolf
Steiner Haus Heidelberg mit Corinna und Ralf Gleide, Thomas Brunner und Ricarda Murswiek wird nun in etwas veränderter Form stattfinden. Statt ursprünglich 8
zweitägigen Terminen wird es 6 ein-tägige Termine geben, außerdem besteht
nun auch die Möglichkeit einer Teilnahme an einzelnen Terminen der Reihe. (Um kurze vorherige Anmeldung wird gebeten)

Hier noch einmal die Termine, alle jeweils Samstag 10.00 - 18.00 Uhr:
 
Sa. 21. 4. 2012
Die Verbindung von Idee und Leben bei Jacob Böhme, Johann Heinrich Pestalozzi,
Friedrich Schiller und Rudolf Steiner
Sa. 12. 5. 2012
Schwellensituationen in der Biografie und im sozialen Leben
Sa. 9. 6. 2012
Der Reigen der Künste im Spiegel der Bewusstseinsentwicklung
Sa. 22. 9. 2012
Moralische Intuition, moralische Phantasie und Technik als Begriffe einer
künstlerischen Methodik
Sa. 20. 10. 2012
Die menschliche Begegnung und der Weg der zwölf Weltanschauungen
Sa. 10. 11. 2012
Die Dreigliederung des sozialen Organismus als künstlerische Methode sozialer
Erneuerung
 
Ort: Rudolf Steiner Haus Heidelberg, Klingenteichstr. 8, 69117 Heidelberg

Begleitet werden diese inhaltlichen Beiträge durch (sozial-)künstlerische Übungreihen.
Beitrag: komplett für alle 6 Termine: 400 € / für einen Einzeltermin: 70 €
Nähere Information: Corinna Gleide / Ralf Gleide, D.N.Dunlop-Institut
Friedrich Ebert Str. 14, 69412 Eberbach
Telefon 06271/917014

 

Mit dieser Fortbildungsreihe möchten wir zur Ausbildung gedankenkünstlerischer und sozialkünstlerischer Fähigkeiten beitragen, damit eine neue Geistigkeit in der Zivilisation des 21. Jahrhunderts entstehen kann. Die lähmenden und krankmachenden Lebens- und Arbeitsformen der heutigen Zeit sind Ausdruck eines Geisteslebens, das in Selbstgenügsamkeit und Abstraktionen stecken geblieben ist. Abstraktionen sind Gedanken, die das Leben von außen her organisieren, ohne durch einen seelischen Prozess durchgegangen zu sein. Sie bestimmen heute nicht nur unser persönliches Leben, sondern schaffen auch im Hinblick auf das geistige, politische und wirtschaftliche Leben ein „Gehäuse der Unfreiheit“. Doch wenn das Denken in der Seele zur künstlerischen Betätigung wird, kann sich der Mensch aus dieser Fesselung befreien. Und wenn Anthroposophie in der konkreten Menschenbegegnung zur sozialen Kunst wird, beginnen sich auch die kollektiven Fesseln zu lockern, so dass neue Initiativ- Räume innerhalb des sozialen Organismus entstehen. Es sind Räume konkret-menschlicher Begegnung und Verständigung.

Ausgehend von sozialkünstlerischen Gesichtspunkten möchten wir zeigen, wie man von bloß abstraktem Wissen zu einem individuellen Erleben des Denkens und zu imaginativer Kraftwirksamkeit gelangen kann. Gemeinsam soll besprochen und erprobt werden, welche Fähigkeiten und Schritte dazu nötig sind. Außerdem soll anschaulich werden, wie man trotz der entfremdeten Verhältnisse in der heutigen Zeit mit der Bildung von Räumen eines freien Geisteslebens und der produktiven Zusammenarbeit beginnen kann. Dabei beziehen wir immer auch künstlerische und meditative Übungen mit ein. Die Reihe richtet sich an Menschen, welche die Herrschaft der Abstraktion überwinden möchten und für sich selbst eine intensivere Verbindung zwischen Gedanke, Imagination und Leben suchen. Sie ist darüber hinaus als Orientierung und Unterstützung für Menschen in anthroposophischen Berufen und Berufsausbildungen gedacht, welche die Wirksamkeit der Geisteswissenschaft auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen nicht preisgeben, sondern weiter vertiefen und intensivieren möchten.

 

Meditationswerkstatt 2012/13/14

Die Arbeit wird in Zukunft eine grundständige Schulung und Begleitung für diejenigen, die den Schulungsweg bereits gehen oder ihn definitiv gehen wollen. Wir wollen einen kontinuierlichen Gesprächs- und Arbeitszusammenhang zum Schulungsweg der Anthroposophie aufbauen um uns gegenseitig auf diesem Weg zu unterstützen und zu begleiten. Die in Abständen von 5- 6 Wochen stattfindenden regelmäßigen Seminare bilden gewissermaßen Kristallisationspunkte für diese Zusammenhänge. Dies schließt auch ein, dass autobiografische Impulse und überhaupt der Zusammenhang von Schulung und Leben noch mehr Raum erhalten werden, als das bisher der Fall war.  Außerdem ist unser Eindruck- auch durch verschiedene Gespräche mit Teilnehmern- , dass nicht immer kompliziertere Übungen, sondern regelmäßige Wiederholung und Vertiefung grundlegender meditativer Gebärden das ist, was voranbringen und das individuelle Üben am besten stützen und bereichern kann. Darüber hinaus sollen künstlerische Übungen - Eurythmie mit Simone Haußmann-, -musikalisches Üben mit Ricarda Murswiek- noch stärker akzentuiert werden als bisher, so dass eine sichere Empfindungsgrundlage für die eigenen Erfahrungen des Übersinnlichen entstehen kann.

 

1.)   Die innere Beziehung zu Rudolf Steiner und ihre Bedeutung für den Schulungsweg und für die Meditation. In Rudolf Steiner ist der Schulungsweg Mensch geworden. In ihm lebt die Quelle der Anthroposophie. Wie kann man sich heute meditativ mit ihm verbinden und welche Konsequenzen hat das für das Leben?  (15.09.2012 und 27.10.12)

2.)   Das Verwandeln des gewöhnlichen Blutes in Rosenblut. Die Christus- Erfahrung in der Ätherisation des Blutes. Wir wollen uns an zwei Samstagen erneut und vertiefend dem Kräftezusammenhang der Rosenkreuzmeditation widmen. ( 15.12.12 und 12.01.13)

3.)   Im Willen erwachen und einen Sinn für die ureigenen Lebensaufgaben entwickeln. Arbeit an der Wahrnehmungsfähigkeit für die Wirksamkeit von Reinkarnation und Karma.  Dabei ist die Unterscheidung des mondenhaft- vergangenheitsgeprägten Karmas vom zukünftig- sonnenhaften Karma von zentraler Bedeutung.  Wie lernt man, von der Zukunft her zu  handeln? (16.02.13 und 23.03.13)   

4.)  Die Beziehung zu Michael und ihre Bedeutung für den Schulungsweg. Michael- Erfahrungen. Es gibt eine Gebärde Michaels in der Seele, die den Schulungsweg trägt. Wie vollzieht man diese Gebärde gemeinsam mit Michael und wie zeigt er sich in der inneren Erfahrung? Wie wirkt die Beziehung zu Michael im Leben? (20.04.13 und 01.06.13)

5.)  Die Geburt des höheren Selbstes im Leben und in der Meditation. Wir wollen uns erneut der mantrischen Meditation und ihrer Beziehung zum höheren Selbst widmen. Wie baut man ein Mantram wie „Strahlender als die Sonne?“ gedanklich auf? Wie bringt man es zur Wirksamkeit? Wie erfährt man die Kraft des Wortes in der geistigen Welt und im Leben? ( 22.06.2013 und 20.07.13)

6.)   Gemeinschaftsbildung auf der Grundlage des Schulungsweges. Wie wirkt die Meditation in der Beziehung zu anderen Menschen? Geistig begründete Gemeinschaften sind eine wesentliche Kraftquelle für das soziale Leben. Wie gestaltet man Gemeinschaft so, dass sie nicht zu Abhängigkeiten führt, sondern befreiende Aufbaukräfte hervorbringt? (14.09.13 und19.10.13)

7.)  Die Begegnung mit dem Doppelgänger. Warum ist die Begegnung mit dem Doppelgänger auf dem Schulungsweg notwendig? Wie unterscheidet man Ich- Impulse von Doppelgängerkräften? Wie kann man diese Kräfte verwandeln? (09.11.13 und 07.12.13)

8.)  Die Beziehung zu Christus und ihre Bedeutung für den Schulungsweg. Stufen der Christus- Erfahrung. Der große Hüter der Schwelle. Jede anthroposophische Meditation wird von Christus geistig unterstützt und getragen. Worin zeigt sich die Christus- Wirksamkeit in der Meditation und wie hängt dies mit dem großen Hüter der Schwelle zusammen? ( 18.01.14 und 22.02.14)

9.)  Wie geht man mit Gegnerschaft und Ausgrenzung um? Die Auseinan-dersetzung mit luziferischen und ahrimanischen Gegenkräften. Jede intensive geistige Arbeit ruft auch Widerstände hervor. Die Widerstände treten sowohl von innen, als auch von außen her auf. Wie verhält man sich, wenn man angegriffen wird? Wie kann man sich schützen und auch in schwierigen Phasen seinen Weg weiter beschreiten? ( 22.03.14 und 26.04.14)

10.) Elementen- und Ätherkräfte in der Seele und im sozialen Leben. Wir wollen den Sinn für die Elementen- und Ätherwirksamkeiten in der höheren und in der niederen Natur des Menschen gründlich ausbilden und vertiefen und dabei auch erste Gestaltungsfähigkeiten auf diesem Feld entwickeln. ( 24.05.14 und 28.06.14)

   Alle Teilnehmer der Meditationswerkstätten, die den Schulungsweg gehen oder gehen wollen, können an der Vertiefungs- und Intensivierungsarbeit teilnehmen. Darüber hinaus können auch Menschen daran teilnehmen, die keine Meditationswerkstatt bei uns besucht haben, wenn sie den Schulungsweg gehen (wir würden in solchen Fällen gerne ein Vorgespräch führen, bevor wir der Teilnahme zustimmen). Abgesehen davon findet auch ab Oktober 2012 oder ab Januar 2013 wieder eine einführende Meditationswerkstatt statt.  

Man kann sich jeweils für die thematischen Einheiten, nicht jedoch für Einzeltermine anmelden- jeweils bis zwei Wochen vor dem ersten Termin. Zeiten: an den jeweils angegebenen Samstagen 10- 18 Uhr. Zu berücksichtigen ist, dass wir bei der Größe der Gruppe eine Begrenzung einhalten werden, da Teilnehmergruppen über 20 Personen die Arbeitsfähigkeit nicht verbessern. Sollten sich so viele anmelden, dass für die Einheiten die 20 überschritten wird, gilt der Eingang der Anmeldung für die Frage, ob jemand an der Arbeit teilnehmen kann. Preislich wollen wir es so halten wie bisher auch, d.h. 160.- € für eine Einheit von zwei Samstagen. Anmeldungen werden verbindlich mit Eingang des Betrags auf das Konto des Dunlop Instituts, Konto 66 63 12 00 bei der GLS Gemeinschaftsbank, BLZ 430 609 67.

Ort: Rudolf Steiner Haus Heidelberg, Klingenteichstr. 8, 69117 Heidelberg

 

 

 

 

                                            

D. N. Dunlop

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