Meditationswerkstatt

Meditationswerkstatt

Zahlreiche Menschen leben mit der Sehnsucht nach Meditation und Versenkung. Es geht beim Meditieren auf anthroposophischer Grundlage neben einem vertieften Erkenntnisinteresse auch darum, für das eigene Leben einen seelisch- geistigen Mittelpunkt zu bilden, der gesundende und heilende Kräfte auch in das alltägliche Leben auszuströmen vermag. Meditieren ist eine Tätigkeit, bei der es um ein gesundes Atmungsverhältnis zwischen dem Ich und dem Umkreis geht. Insofern wenden wir uns mit unserem Angebot u. a. auch an Berufstätige und an Menschen, die im Leben stark gefordert sind und die eine Vertiefung ihrer Tätigkeit anstreben. Aus der Vertiefung können für das Soziale neue Kräfte gebildet werden.

Meditieren auf der Grundlage des anthroposophischen Schulungsweges ist durchaus eine Tätigkeit, die gelernt werden will. Weil die Meditation neben einer inhaltlichen Seite auch eine handwerkliche Seite hat, nennen wir unsere Meditationskurse Meditationswerkstätten. Wie finde ich das richtige Verhältnis zwischen Konzentration und Öffnung? Wie kann ich meine Gedanken mit dem Herzen verbinden? Wie baue ich eine Bildmeditation so auf, dass sie, wenn ich mich in sie versenke, wirksam ist? Wie erreiche ich diese Wirksamkeit bei einem gedanklichen Mantram? Welche Rolle spielt für den Weg die Selbsterkenntnis? Welche Rolle spielt der Doppelgänger und die Welt der Elemente? In was für einen Kontext begebe ich mich hinein, wenn ich zu meditieren anfange?

Fragen wie diese und viele andere werden in unserer Mediationswerkstatt bearbeitet und beantwortet.  Wir führen grundlegend und von verschiedenen Seiten in das Thema der anthropsophischen Meditation ein und wir üben und werten gemeinsam Übungen aus. Wir gehen dabei von grundlegenden Übungen, Meditationen und Beobachtungen des anthroposophischen Schulungsweges aus und steigern allmählich das Niveau. Daher kann die Reihe nur als Ganze besucht werden.

Wir bieten entweder ab Oktober 2012 oder ab Januar 2013 in Heidelberg wieder eine Meditationswerkstatt an. Man kann sich bei uns auf die Warteliste setzen lassen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Aufbau der Meditationswerkstatt

1.       Tag:  Meditation als Weg zur Welt- die Nebenübungen. Punkt und Umkreis                    

2.      Tag:  Die zwölf Sinne und die Sinnestätigkeiten

3.      Tag:  Die Rosenkreuzmeditation. Bild-Wort- und  Satzmeditationen

4.      Tag:  Die Schwelle. Der Hüter der Schwelle

5.      Tag:  Der Zugang zum Elementarischen

6.      Tag:  Landschaftsmeditation

7.      Tag:  Karmaübungen

 

Die Meditationswerkstatt wird geleitet von Corinna Gleide und Ralf Gleide. Das eurythmische Üben wird geleitet von Simone Haußmann.

Kosten: 560.- €. Termine und Anmeldefristen werden bekannt gegeben. Seminartage sind immer Samstage im 4- 6-wöchigen Rhythmus.

 

Meditationswerkstatt 2012/13/14

Die Arbeit wird in Zukunft eine grundständige Schulung und Begleitung für diejenigen, die den Schulungsweg bereits gehen oder ihn definitiv gehen wollen. Wir wollen einen kontinuierlichen Gesprächs- und Arbeitszusammenhang zum Schulungsweg der Anthroposophie aufbauen um uns gegenseitig auf diesem Weg zu unterstützen und zu begleiten. Die in Abständen von 5- 6 Wochen stattfindenden regelmäßigen Seminare bilden gewissermaßen Kristallisationspunkte für diese Zusammenhänge. Dies schließt auch ein, dass autobiografische Impulse und überhaupt der Zusammenhang von Schulung und Leben noch mehr Raum erhalten werden, als das bisher der Fall war.  Außerdem ist unser Eindruck- auch durch verschiedene Gespräche mit Teilnehmern- , dass nicht immer kompliziertere Übungen, sondern regelmäßige Wiederholung und Vertiefung grundlegender meditativer Gebärden das ist, was voranbringen und das individuelle Üben am besten stützen und bereichern kann. Darüber hinaus sollen künstlerische Übungen - Eurythmie mit Simone Haußmann-, -musikalisches Üben mit Ricarda Murswiek- noch stärker akzentuiert werden als bisher, so dass eine sichere Empfindungsgrundlage für die eigenen Erfahrungen des Übersinnlichen entstehen kann.

 

1.)   Die innere Beziehung zu Rudolf Steiner und ihre Bedeutung für den Schulungsweg und für die Meditation. In Rudolf Steiner ist der Schulungsweg Mensch geworden. In ihm lebt die Quelle der Anthroposophie. Wie kann man sich heute meditativ mit ihm verbinden und welche Konsequenzen hat das für das Leben?  (15.09.2012 und 27.10.12)

2.)   Das Verwandeln des gewöhnlichen Blutes in Rosenblut. Die Christus- Erfahrung in der Ätherisation des Blutes. Wir wollen uns an zwei Samstagen erneut und vertiefend dem Kräftezusammenhang der Rosenkreuzmeditation widmen. ( 15.12.12 und 12.01.13)

3.)   Im Willen erwachen und einen Sinn für die ureigenen Lebensaufgaben entwickeln. Arbeit an der Wahrnehmungsfähigkeit für die Wirksamkeit von Reinkarnation und Karma.  Dabei ist die Unterscheidung des mondenhaft- vergangenheitsgeprägten Karmas vom zukünftig- sonnenhaften Karma von zentraler Bedeutung.  Wie lernt man, von der Zukunft her zu  handeln? (16.02.13 und 23.03.13)   

4.)  Die Beziehung zu Michael und ihre Bedeutung für den Schulungsweg. Michael- Erfahrungen. Es gibt eine Gebärde Michaels in der Seele, die den Schulungsweg trägt. Wie vollzieht man diese Gebärde gemeinsam mit Michael und wie zeigt er sich in der inneren Erfahrung? Wie wirkt die Beziehung zu Michael im Leben? (20.04.13 und 01.06.13)

5.)  Die Geburt des höheren Selbstes im Leben und in der Meditation. Wir wollen uns erneut der mantrischen Meditation und ihrer Beziehung zum höheren Selbst widmen. Wie baut man ein Mantram wie „Strahlender als die Sonne?“ gedanklich auf? Wie bringt man es zur Wirksamkeit? Wie erfährt man die Kraft des Wortes in der geistigen Welt und im Leben? ( 22.06.2013 und 20.07.13)

6.)   Gemeinschaftsbildung auf der Grundlage des Schulungsweges. Wie wirkt die Meditation in der Beziehung zu anderen Menschen? Geistig begründete Gemeinschaften sind eine wesentliche Kraftquelle für das soziale Leben. Wie gestaltet man Gemeinschaft so, dass sie nicht zu Abhängigkeiten führt, sondern befreiende Aufbaukräfte hervorbringt? (14.09.13 und19.10.13)

7.)  Die Begegnung mit dem Doppelgänger. Warum ist die Begegnung mit dem Doppelgänger auf dem Schulungsweg notwendig? Wie unterscheidet man Ich- Impulse von Doppelgängerkräften? Wie kann man diese Kräfte verwandeln? (09.11.13 und 07.12.13)

8.)  Die Beziehung zu Christus und ihre Bedeutung für den Schulungsweg. Stufen der Christus- Erfahrung. Der große Hüter der Schwelle. Jede anthroposophische Meditation wird von Christus geistig unterstützt und getragen. Worin zeigt sich die Christus- Wirksamkeit in der Meditation und wie hängt dies mit dem großen Hüter der Schwelle zusammen? ( 18.01.14 und 22.02.14)

9.)  Wie geht man mit Gegnerschaft und Ausgrenzung um? Die Auseinan-dersetzung mit luziferischen und ahrimanischen Gegenkräften. Jede intensive geistige Arbeit ruft auch Widerstände hervor. Die Widerstände treten sowohl von innen, als auch von außen her auf. Wie verhält man sich, wenn man angegriffen wird? Wie kann man sich schützen und auch in schwierigen Phasen seinen Weg weiter beschreiten? ( 22.03.14 und 26.04.14)

10.) Elementen- und Ätherkräfte in der Seele und im sozialen Leben. Wir wollen den Sinn für die Elementen- und Ätherwirksamkeiten in der höheren und in der niederen Natur des Menschen gründlich ausbilden und vertiefen und dabei auch erste Gestaltungsfähigkeiten auf diesem Feld entwickeln. ( 24.05.14 und 28.06.14)

   Alle Teilnehmer der Meditationswerkstätten, die den Schulungsweg gehen oder gehen wollen, können an der Vertiefungs- und Intensivierungsarbeit teilnehmen. Darüber hinaus können auch Menschen daran teilnehmen, die keine Meditationswerkstatt bei uns besucht haben, wenn sie den Schulungsweg gehen (wir würden in solchen Fällen gerne ein Vorgespräch führen, bevor wir der Teilnahme zustimmen). Abgesehen davon findet auch ab Oktober 2012 oder ab Januar 2013 wieder eine einführende Meditationswerkstatt statt.  

Man kann sich jeweils für die thematischen Einheiten, nicht jedoch für Einzeltermine anmelden- jeweils bis zwei Wochen vor dem ersten Termin. Zeiten: an den jeweils angegebenen Samstagen 10- 18 Uhr. Zu berücksichtigen ist, dass wir bei der Größe der Gruppe eine Begrenzung einhalten werden, da Teilnehmergruppen über 20 Personen die Arbeitsfähigkeit nicht verbessern. Sollten sich so viele anmelden, dass für die Einheiten die 20 überschritten wird, gilt der Eingang der Anmeldung für die Frage, ob jemand an der Arbeit teilnehmen kann. Preislich wollen wir es so halten wie bisher auch, d.h. 160.- € für eine Einheit von zwei Samstagen. Anmeldungen werden verbindlich mit Eingang des Betrags auf das Konto des Dunlop Instituts, Konto 66 63 12 00 bei der GLS Gemeinschaftsbank, BLZ 430 609 67.

     Ort: Rudolf Steiner Haus Heidelberg, Klingenteichstr. 8, 69117 Heidelberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                            

D. N. Dunlop

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