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Corinna Gleide
Denken und Hellsehen
Zur Individualisierung der Anthroposophie
Der erste Schritt in der Erarbeitung der Anthroposophie führt
zu einem neuen Erleben des Denkens. In einem zweiten Schritt entsteht durch die
Ideen der Geisteswissenschaft eine neue Empfindungsfähigkeit. Man erlebt das
Geistige in der eigenen Biografie sowie im Zusammenhang mit konkreten sozialen
und gesellschaftlichen Gestaltungsfragen. Als dritter Schritt erwächst
daraus ein neues Verhältnis zur Arbeit. Man erfasst auf praktische Weise, was es
bedeutet, sich durch einen "ideenerfüllten Willen" zu bewegen, in dem nicht nur
das eigene kleine Ich, sondern das Wesen der ganzen Menschheit mit lebt. Auf
diese Weise kann sich die Anthroposophie individualisieren und der einzelne
Mensch lernt durch sein eigenes Leben und Arbeiten zum Bau der Brücke zwischen
Himmel und Erde beizutragen.
Edition Immanente 2011, ISBN: 978-3-942754-02-6
Preis: 7 €
Corinna Gleide / Ralf Gleide
Die Erneuerung der
Sternenweisheit
Zur Verbindung von Denken und übersinnlicher
Wahrnehmung
Das Buch beschreibt, wie man durch das Studium von Rudolf
Steiners "Geheimwissenschaft im Umriss" zu lebendigen Ideen und ersten geistigen
Anschauungen gelangen kann. Auf diesem inneren Entwicklungsweg verbinden sich
Denken und übersinnliche Wahrnehmung. Die Anthroposophie wird im einzelnen
Menschen neu geboren.
Verlag am Goetheanum 2001, ISBN 3-7235-1119-8
Preis: 9 €
Corinna Gleide / Ralf Gleide
Zur Christus- Wirksamkeit im sozialen Leben
Wie entsteht soziale Entwicklungskraft?
Erst wenn Geisteswissenschaft wirklich
individuell wird, kann sie zur Grundlage gemeinsamen Lebens und Arbeitens
werden. Der erstarrte soziale Organismus der Gegenwart kann nicht durch äußere
Regeln, sondern nur durch wahre Ich-Begegnungen zu neuem Leben erwachen. Darin
liegt die Morgenröte der sozialen Wirksamkeit des Christus.
Verlag am Goetheanum 2006, ISBN 3-7235-1268-2
Preis: 9 €
Corinna Gleide / Ralf Gleide
Der Sternenhimmel der Vernunft
Auf dem Weg der
zwölf Weltanschauungen
Einst lebte der Mensch mit seinem Bewusstsein im Umraum
des Kosmos. Er fühlte sich mit allem Leben verbunden. Nach und nach zog der
Sternenhimmel der Vernunft in den einzelnen Menschen hinein. Eine Vielfalt
individueller Anschauungen der Welt entstand und eine allmähliche
Entfremdung des Menschen dem Kosmos aber auch dem anderen Menschen
gegenüber. In der Vielfalt der Weltanschauungen kann aber der aufmerksame
Beobachter der menschlichen Bewusstseinsentwicklung noch eine zwölfgliedrige
Teilung entdecken, die ihn wieder zum Kosmos und näher an den anderen Menschen
heranführt.
Verlag Freies Geistesleben 2008, ISBN 978 -3
7725-1435-7
Preis: 15,90 €

Thomas Brunner
Ralf Gleide
Jakob Böhme
Jakob Böhme - ein Osterereignis des Geisteslebens
Das Wesen der menschlichen Freiheit
im Leben und Werk Jakob Böhmes
"Das Wesen aller Wesen ist nur einiges Wesen,
scheidet sich aber in seiner Gebärdung in zwei Prinzipien, also in Licht und Finsternis, in Freud und Leid, in Böses und Gutes, in Liebe und Zorn, in Feuer
und Licht. Und aus diesen zweien ewigen Anfänge, in den dritten Anfang, als in
die Kreation zu seinem eigenen Liebesspiel nach beider ewigen Begierde
Eigenschaft."
Jakob Böhme
Zwei Abendvorträge im Rahmen der Ostertagung „Jakob Böhmes
Werk und dessen verborgene geistige Tiefe als Ankündigung eines modernen
menschlichen Weltbildes“ vom 21. bis 23. März 2008 im Archeus, Görlitz
Edition Immanente Nr. 7 • Broschüre, 59 Seiten • € 7,-

Thomas Brunner
Die Banken
als Organe des Geisteslebens
Wenn man
anschaut was ist das eigentlich, was ist die Bank, dann kann man den Vergleich
ziehen, dass es im Mittelalter, am Ende des Mittelalters hieß: Der Papst ist der
Einzige der den Zugang zu Gott hat. Wollt ihr eure Schulden erlassen haben schon
bevor ihr vors „jüngste Gericht“ kommt, so müsst ihr euren Obolus geben, so
müsst ihr euren Ablass zahlen. Das hat ja zu Luthers Thesen geführt. Das hat
dahin geführt, dass Luther gesagt hat: Nein, der Papst kann nicht den Geist für
sich pachten und für sich verwalten. Genau das Problem haben wir heute in der
Bank! Die Bank ist die neue Kirche, sie verwaltet nämlich das gesellschaftliche
Kapital, und sie verhindert, dass es freies Fähigkeitenkapital werden kann.
Diesen Prozess verhindert sie. Weil dieser Prozess hieße: die Bank hat nicht
Interesse am Gewinn, den sie nur erzeugt durch Anonymität, sondern die Bank hat
nur das Interesse die Dienstleistung auszubilden zur Ermöglichung der Begegnung.
Also was ist eigentlich Bank? Was ist eigentlich Bank, wenn wir sie zeitgemäß
denken? Bank zeitgemäß gedacht ist eigentlich das aktive Zusammenarbeiten, das
Hier-konkrete-Begegnung-schaffen, um über die jeweiligen Initiativen ins
Gespräch zu kommen und um – natürlich immer nur im Rahmen des Möglichen – über
die Möglichkeiten der Realisierung zu sprechen.
Vortrag vom 2. Mai 2009 im
Rahmen der Tagung „Grundlagen zur Entwicklung eines zeitgemäßen Geisteslebens
angesichts der internationalen Finanzkrise“ in der Anthroposophischen
Gesellschaft, Wien.
Edition Immanente Nr. 10 • Broschüre, 18 Seiten • € 3,50

Thomas Brunner
Abstraktion
und soziale Wirklichkeit
Rudolf Steiners
Geisteswissenschaft
und die soziale Frage der Gegenwart
Denn nur aus einer solchen, auf
die reine Individualität bauenden Gemeinschaft, kann wiederum der Impuls
hervorgehen ein überbetriebliches und übernationales Interesse für den
individuellen Menschen zu entwickeln, denn der „individuelle Mensch“ ist nicht
nur der Produzent oder Konsument, gleichwenig wie nur der Politiker oder
Staatsbürger, sondern er ist die umfassendste Instanz – weil ich Individualität
als Mensch bin.
Aufsatz entstanden um die
Jahreswende 2005/2006
Edition Immanente
Nr. 2 • Broschüre, 27 Seiten • € 5,-

Thomas Brunner
Die
Weihnachtszeit
und das 21. Jahrhundert
sowie
Eine etwas andere Weihnachtsbetrachtung - Gedanken zu Mozarts Oper "Die
Entführung aus dem Serail"
Und das Bild der Jungfrau, wie
es nun parallel zur griechischen Kulturepoche, im Grunde im Übergang von der
griechischen zur römischen, in Erscheinung tritt, ist auch ein altes Bild. Es
ist das Bild der geläuterten Seele die den Geist empfängt. Auch Sokrates lässt
den Geist von einer Frau gebären. Auch für Sokrates ist die Seele weiblich, der
Geist das Kind das geboren wird. Hier beginnt jetzt die Thematik, wo ich
versuchen werde anzuschauen, wo wir heute, also im 21. Jahrhundert, gegenwärtig
stehen in der Frage: Wie kann dieses Kind, wie kann dieser Geist zu kulturellem
Leben wieder erwachen? Wie kann dieser Geist wirksam werden? Wie kann Kultur
heute gestiftet werden? In einer Zeit, wo scheinbar der einzelne Mensch ja gar
nicht mehr so ein entscheidender Faktor ist wie in den frühen Kulturen noch.
Vortrag vom 27. Dezember 2007
in Berlin zu den "Jahrestage 2", sowie ein Aufsatz entstanden November 2006
Edition Immanente Nr. 9 • Broschüre, 40 Seiten • € 5,-

Thomas Brunner
Erich Fromm
und seine Sozialpsychologie
in ihrem Verhältnis zur Anthroposophie
Rudolf Steiners betrachtet
Wie wenig andere hat gerade er es verstanden, das
Wesentliche vom Zeitbedingten zu trennen und damit das Evolutionär-Menschliche
den verschiedensten Strömungen abzugewinnen. Ihm ging es nicht primär um ein
theoretisch als richtig erkanntes Gesellschaftsprogramm, sondern darum, den
individuellen Menschen zu ermutigen, die latent vorhandenen Kräfte der Liebe und
des Wahrheitsstrebens zu mobilisieren. Die Dogmatisierungen der einzelnen
Richtungen sind für Fromm nur der Ausdruck einer „nicht-produktiven
Orientierung“, also einer Entfremdung des Menschen von sich selbst.
Aufsatz entstanden September 2000
Edition Immanente Nr. 5 • Broschüre, 35 Seiten • € 5,-

Thomas Brunner
Das
bedingungslose Grundeinkommen
und die Notwendigkeit
einer Befreiung des Geisteslebens
aus staatlicher Vormundschaft
Denn allein eine sich
befreiende Zivilgesellschaft, die selbst die Kraft aufbringt, die Kultur und die
Bildung in die eigene Verantwortung zu übernehmen, wird auch das
Selbstverständnis und die Fähigkeit, d.h. den Geist entwickeln, die
Verteilungsfrage als freie Gestaltungsfrage in assoziativen Zusammenhängen
bewegen zu wollen.
Aufsatz entstanden September
2008
Edition Immanente Nr. 6 • Broschüre, 28 Seiten • € 5,-

Thomas Brunner
Kapitalverwaltung
durch das Geistesleben
Das Kernproblem der modernen
Kapitalverwaltung ist, dass zumeist keine menschliche Unmittelbarkeit in der
Begegnung mehr angestrebt wird. Diese mangelnde menschliche Unmittelbarkeit ist
aber die Hauptursache dafür, dass die neuzeitliche Politik und Wirtschaft eine
immer abstraktere und ungreifbarere Dynamik zeigt, in der immer weniger der
Mensch als wirkende und verantwortende Instanz im Mittelpunkt steht, sondern die
Institutionen von geradezu selbstläufigen Macht- und Marktmechanismen beherrscht
werden.
Vortrag vom 5. Dezember 2006 in
Heidelberg im Rahmen des »forum zeitfragen« der Anthroposophischen Gesellschaft
in Deutschland
Edition Immanente Nr. 1 • Broschüre, 23 Seiten • € 5,-

Thomas Brunner
Zur Aktualität
des Bildungsideals
Wilhelm von Humboldts
Wilhelm von Humboldt ist ein
Vorbote der erwachenden Zivilgesellschaft, denn er erkannte wie nur wenig
andere, dass eine wirkliche Kultur nur aus einem achtungsvollen, unmittelbaren,
menschlichen Zusammenwirken hervorgehen kann, wo die Menschen sich gegenseitig
den notwendigen Besinnungs- und Entwicklungsraum zugestehen, zur Entfaltung
ihrer ganzen Individualität. Doch diese Zivilgesellschaft kann nur zu ihrer
ganzen Aufgabe erwachen, wenn der anachronistische Begriff der nationalen
Staatsgemeinschaft wirklich durch den Menschheitsbegriff der Individualität
abgelöst wird. Deshalb betonte Humboldt, dass in einer menschenwürdigen
Rechtsordnung nicht alles soziale Leben restlos vom Staat beherrscht werden
darf. Er erkennt, dass wir dafür Sorge tragen müssen, dass der Staat sich
ausschließlich darauf beschränkt, die Bedingungen herzustellen, in denen sich
jedes Individuum in seiner Weise mit den Verhältnissen assoziieren und verbinden
kann. Also, das Individuum darf nicht in seinen Handlungen bestimmt, sondern es
muss vor fremdbestimmten Einflüssen geschützt werden. Wie sich zwei verbinden,
das soll in keiner Weise staatlich gelenkt werden.
Öffentlicher Vortrag vom 26.
Mai 2007 im Amerlinghaus, Wien, im Rahmen der Tagung: „Die Aufgaben der
Zivilgesellschaft im Zeitalter der wirtschaftlichen Globalisierung“
Edition Immanente Nr. 8 • Broschüre, 45 Seiten • € 5,-

Thomas Brunner
Das offenbare
Geheimnis
des Fußballspiels
Also die Frage, die eigentlich
der Fußball stellt, ist doch: Gibt es ein anderes Prinzip als „Sieger und
Besiegter“? Gibt es ein umfassenderes Prinzip? Der Fußball selber verhält sich
ja neutral zum Spiel, er hat keine Partikularinteressen. Der Fußball hat
eigentlich allseitige Interessen. Und was heißt das jetzt, allseitige Interessen
in Bezug auf den Menschen zu haben? Auch in Bezug auf meinen vermeintlichen
Gegner?
Vortrag vom 10. Juli 2006 zur
Eröffnung der IV. Freien Sommeruniversität in Cottbus
Edition Immanente Nr. 3 • Broschüre, 26 Seiten • € 5,-

Thomas Brunner
Vom
EinweihungsCharakter der
Liederzyklen Franz Schuberts
"Ich kann weder spielen noch
singen, und wenn ich dichte, so sing’ ich doch und spiele auch. Wenn ich die
Weisen von mir geben könnte, so würden meine Lieder besser gefallen als jetzt.
Aber getrost, es kann sich ja eine gleichgestimmte Seele finden, die die Weise
aus den Worten heraushorcht und sie mir zurückgibt."
Wilhelm Müller
Franz Schubert war alles
andere, als der kleinbürgerliche Schulmeister und brav-gemütliche
Biedermeiermusikant, als den ihn seine Nachwelt gerne sehen wollte. Schuberts
sensibel-gehaltvolle und menschlich-intelligente Textbehandlung zeigt, wie wenig
er sich von politischen oder individual-psychologischen Tendenzen vereinseitigen
ließ. Selbst dort, wo seine Vorlage ihm anderes suggeriert erringt er immer den
Ton einer umfassenden Menschlichkeit. Insbesondere seine beiden Liederzyklen
„Die schöne Müllerin“ und „Winterreise“ haben ihn auf diesem Wege in die Tiefe
der menschlichen Seele geführt…
" Wollte ich
Liebe singen, ward sie mir zum Schmerz.
Und wollte ich wieder Schmerz nur singen, so ward er mir zur Liebe."
Franz Schubert
Taschenbuch, incl. Beilage der Liedtexte der "Schönen Müllerin" & der
"Winterreise"
Edition Immanente - ISBN 978-3-942754-00-2 • 107 Seiten • € 16,80
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